Islam > Hadithe > Das verstandnis wie man allah mit bittgebeten anruft und ihm gedenkt > „Keiner von euch soll sagen: ‚O Allah, vergib mir, wenn Du willst, erbarme Dich meiner, we…
Authentischer TextAktualisiert am 26 Oktober 2026 um 23h26
📖 2 Min. LesezeitDer Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - untersagte, das Bittgebet an etwas zu knüpfen, selbst wenn es an den Willen Allahs geknüpft wird. Denn es ist eine bekannte und sichere Angelegenheit, dass Er nur dann vergibt, wenn Er - gepriesen sei Er - es will. Es gibt keinen Sinn darin, den Willen Allahs zur Bedingung zu machen, denn eine solche Bedingung wird nur bei jemandem verwendet, der etwas tun kann, ohne es zu wollen, etwa durch Zwang oder Ähnliches - Dinge, von denen Allah - gepriesen sei Er - frei ist. Der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - verdeutlichte dies am Ende des Hadithes mit seinen Worten: „Denn niemand kann Ihn dazu zwingen.“ Ebenso ist für Allah nichts zu groß, was Er gibt. Er ist weder unfähig, noch ist Ihm etwas zu groß, sodass man sagen würde: „Wenn Du willst.“ Das Bittgebet an Seinen Willen zu knüpfen, beinhaltet eine Art, auf Seine Vergebung zu verzichten. Wenn jemand sagt: „Wenn du mir dies geben möchtest, dann tu es“, wird eine solche Ausdrucksweise nur gegenüber jemandem verwendet, auf den man nicht angewiesen ist, oder gegenüber jemandem, der dazu unfähig ist. Was jedoch den Allmächtigen betrifft, während man auf Ihn angewiesen ist und Ihn dringend braucht, so soll man seine Bitte entschlossen vortragen und wie ein Bedürftiger bitten, der auf das, worum er bittet, dringend angewiesen ist. Er soll sich an Allah wenden, denn Er ist der vollkommen Unabhängige und zu allen Dingen Mächtige.
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