Die Schahada

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Das Glaubenszeugnis auf Arabisch mit seiner Umschrift, seinem Wort-für-Wort-Sinn, und wie man es mit Aufrichtigkeit ausspricht, um in den Islam einzutreten.

Kurzantwort zu die Schahada im Islam

Die Schahada wird ausgesprochen: „Ash-hadou an la ilaha illa-Llah, wa ash-hadou anna Mouhammadan rassoulou-Llah“: Ich bezeuge, dass es keine anbetungswürdige Gottheit außer Allah gibt, und ich bezeuge, dass Mohamed (Friede und Segen Allahs auf ihm) der Gesandte Allahs ist. Sie wird einmal ausgesprochen, mit Aufrichtigkeit und Überzeugung. Sie auf Arabisch auszusprechen ist empfohlen, aber nicht gefordert: der neue Muslim kann in seiner Sprache beginnen und Arabisch danach lernen.

Aktualisiert am 17 Oktober 2026 um 21h55

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Der Text der Schahada

Die Schahada (das Zeugnis) ist die Formel, die in den Islam eintreten lässt. Hier ist sie in drei Schreibweisen:

أَشْهَدُ أَنْ لا إِلٰهَ إِلّا اللّهُ وَأَشْهَدُ أَنَّ مُحَمَّدًا رَسُولُ اللّهِ

Umschrift: Ash-hadou an la ilaha illa-Llah, wa ash-hadou anna Mouhammadan rassoulou-Llah.

Übersetzung: „Ich bezeuge, dass es keine anbetungswürdige Gottheit außer Allah gibt, und ich bezeuge, dass Mohamed der Gesandte Allahs ist.“

Dieses Zeugnis ist keine späte Erfindung: der Koran sagt von den Gelehrten und den Engeln, dass sie bezeugen, dass es keine Gottheit gibt außer Allah (Koran 3:18), und er gebietet dem Propheten (Friede sei mit ihm) selbst: "Wisse also, dass es keinen Anbetungswürdigen außer Allah gibt" (Koran 47:19). Es zu bezeugen ist die höchste der Glaubenshandlungen.

Die Schahada: der Sinn Wort für Wort

  • Ash-hadou: „ich bezeuge“, ich erkläre es mit Gewissheit, aus dem Grund des Herzens und mit meinem Wort.
  • An la ilaha: „dass es keine Gottheit gibt“: man verneint, dass irgendetwas anderes die Anbetung verdient (Geld, Personen, Götzen, Begierden).
  • Illa-Llah: „außer Allah“: man bekräftigt, dass Allah allein Schöpfer, Versorger und aller Anbetung würdig ist. Das ist der tawhid, Allahs Einzigkeit.
  • Wa ash-hadou anna Mouhammadan rassoulou-Llah: „und ich bezeuge, dass Mohamed der Gesandte Allahs ist“: man nimmt seine Botschaft an, den Koran und seinen Weg (die Sunna), und nimmt ihn als Leitbild.

Die Schahada ist also eine Verneinung und eine Bekräftigung: man leert das Herz von jeder Anbetung, die auf anderes als Allah gerichtet ist, dann füllt man es mit der Anbetung Allahs allein und dem Folgen Seines Gesandten.

Die sieben Bedingungen der Schahada

Der klassische Chourout la ilaha illa-Llah (Die Bedingungen von „keine Gottheit außer Allah“) von Imam al-Hazimi zählt sieben Bedingungen auf, ohne die das Zeugnis seine volle Wirkung nicht entfaltet:

  • Das Wissen (al-'ilm): wissen, was man verneint und was man bekräftigt, wenn man diese Worte ausspricht.
  • Die Gewissheit (al-yaqin): eine Überzeugung, die kein Zweifel widerlegt.
  • Die Aufrichtigkeit (al-ikhlas): ein reines Zeugnis, ohne weltliche Absicht.
  • Die Wahrhaftigkeit (as-sidq): dass die Zunge sagt, was das Herz glaubt.
  • Die Liebe (al-mahabba): dieses Zeugnis lieben und alles, was es impliziert.
  • Die Unterwerfung (al-inqiyad): die Pflichten annehmen, die daraus fließen.
  • Die Annahme (al-qabul): nicht aus Stolz oder Gewohnheit zurückweisen, was der Islam lehrt.

Für den neuen Muslim beschreiben diese Bedingungen eher einen Weg als eine Eintrittsprüfung: man stärkt sie durch Lernen und Praxis, beginnend mit der Aufrichtigkeit, die Ihrer Konversion vorsaß.

Wie spricht man die Schahada aus?

  • Mit Aufrichtigkeit: die Überzeugung im Herzen ist die zentrale Bedingung. Eine mechanisch rezitierte Formel, ohne zu glauben, lässt nicht in den Islam eintreten.
  • Sie verstehend: lesen Sie den Sinn oben nach, bevor Sie sie aussprechen.
  • Laut oder leise: beides gilt. Laut ist es ein feierlicherer Moment und kann von Ihren Nächsten bezeugt werden.
  • Einmal genügt. Wählen Sie einen ruhigen Moment, in dem Sie nicht unterbrochen werden.
  • In Ihrer Sprache oder auf Arabisch: Arabisch ist empfohlen, und die Umschrift oben erlaubt, sie vom ersten Tag an richtig zu sagen; die Übersetzung in Ihrer Sprache bleibt gültig.

Was die Schahada im selben Augenblick ändert

Mit dem aufrichtigen Aussprechen sind Sie Muslim. Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte zu Amr ibn al-As: "Weißt du nicht, dass der Islam auslöscht, was ihm vorausging?" (Sahih Muslim 121). Alle Ihre früheren Sünden sind ausgelöscht: Sie beginnen mit einem reinen Blatt.

Es bleibt nur zu lernen: folgen Sie dem vollständigen Weg, Muslim zu werden, beginnend mit den ersten Schritten nach der Konversion.

Häufige Fragen zu die Schahada im Islam

Muss ich die Schahada auf Arabisch aussprechen?

Es ist empfohlen, aber nach der Mehrheit der Gelehrten keine Gültigkeitsbedingung. Ein neuer Muslim kann in seiner Sprache zeugen, dann die arabische Formel lernen, deren Umschrift auf dieser Seite gegeben ist.

Wie oft muss man sie aussprechen?

Einmal mit Aufrichtigkeit genügt. Sie danach zu wiederholen, allein oder vor Personen, ist eine löbliche Bekräftigung, keine Pflicht.

Kann ich sie allein aussprechen, ohne jemanden?

Ja. Die Schahada ist ein Zeugnis, das an Allah gerichtet ist: allein ausgesprochen, ist sie vollkommen gültig.

Quellen: Koran 3:18 · Koran 47:19 · Sahih Muslim 121 · Chourout la ilaha illa-Llah (al-Hazimi)

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Al-Ahzab 33:56

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